Eins ist klar:
Arbeitgeber sitzen bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation am längeren Hebel.
Sie können sich ihre Bewerber unter einer meist sehr großen Anzahl der Bewerber aussuchen.

Gibt das aber dem Arbeitgeber auch das Recht, potentielle Arbeitnehmer zu verarschen, Hoffnungen zu machen und dann doch wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen? Scheinbar schon.

Warum ich das alles frage?

Weil mir genau sowas in der Ecke passiert ist.
Erst werde ich zum Probearbeiten eingeladen, mache das auch brav drei Tage. Nach Weihnachten sollte ich Bescheid kriegen, dies passierte auch am 28. Dezember. Auf die Frage der Dame am anderen Ende der Leitung, ob ich noch Leistungen der Agentur für Arbeit beziehe, musste ich leider verneinen. Aber sie wollte sich wieder melden.

Wollte. Nur wann genau, hat sie nicht gesagt. Die Stelle wäre zum 01.02.07 zu besetzen gewesen, Einarbeitungszeit sollte auch noch vorher sein.
Ich habe noch zwei Wochen verstreichen lassen, dann habe ich mich erdreistet mal eine E-Mail zu schreiben. Wieder ein paar Tage keine Antwort. Ein paar Tage später jedoch, kam die Absage, dass man sich für einen anderen Mitbewerber entschieden hatte.

Ist ein solches Vorgehen gerechtfertigt? Ist das in Ordnung? Finde ich nicht!